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Niedersachsen Niedersachsens Gefängnisse ohne technische Drohnenabwehr
Nachrichten Niedersachsen Niedersachsens Gefängnisse ohne technische Drohnenabwehr
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15:48 22.02.2018
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Hannover

Im Vorjahr gab es fünf Drohnen-Sichtungen über niedersächsischen Justizvollzugsanstalten. "Bild" (Mittwoch) berichtete, allein drei davon habe es in Hannover gegeben. Nach den Angaben des Ministeriums gab es zwei Überflüge über der Jugendarrestanstalt in Nienburg, zwei über der JVA Sehnde bei Hannover und eine über der JVA Hannover. In der Nähe der JVA Lüneburg wurde im Vorjahr eine abgestürzte Drohne gefunden. 2016 wurden in Niedersachsen drei Fälle gemeldet. Sicherheitsrelevante Vorfälle durch Drohnen wie etwa das Einschleusen von Drogen wurden nicht bekannt.

Über Haftanstalten gilt ein generelles Flugverbot. Trotz des Drohnen-Booms am Himmel setzen die Behörden vorerst auf Sichtüberwachung durch die Wärter. "Alle JVA's sind auf Drohnen eingestellt mit einer Anpassung ihrer Sicherheitspläne", sagte der Ministeriumssprecher. Dazu zähle eine Gelände-Überprüfung vor dem Hofgang oder auch die Himmelsbeobachtung.

Eine Arbeitsgruppe sei zudem mit der Anpassung der bestehenden Regeln beauftragt. Dazu gehört auch der Einsatz elektronischer Störmaßnahmen etwa zur Blockade von Funksignalen zwischen Pilot und Drohne. Eine überzeugende technische Lösung - auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten - konnte bisher noch nicht ermittelt werden, teilte das Justizministerium mit.

dpa

Die Altersgrenze für aktive Feuerwehrleute in Niedersachsen wird von 63 auf 67 Jahre angehoben. Im zweiten Anlauf befasst sich der Landtag demnächst mit der nötigen Anpassung des Brandschutzgesetzes, teilte die Landesregierung nach Billigung des Vorhabens am Mittwoch mit.

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