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Niedersachsen Niedersachsens Agrarministerin besorgt über anhaltende Dürre
Nachrichten Niedersachsen Niedersachsens Agrarministerin besorgt über anhaltende Dürre
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20:52 30.07.2018
Barbara Otte-Kinast, niedersächsische Verbraucherschutzministerin, steht im Landtag. Quelle: Holger Hollemann/Archiv
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Oldenburg

Das gelte nicht nur für das Grünland, sondern vor allem auch für Getreide und Raps. "Hier müssen die Landwirte zum Teil Mindererträge in der Größenordnung von 10 bis über 50 Prozent verkraften", sagte die CDU-Politikerin.

Zuckerrüben, Kartoffeln und Mais hätten sich bisher je nach Standort zwar sehr unterschiedlich entwickelt. "Aber auch sie brauchen nun dringend Niederschläge, damit weitere Trockenschäden vermieden werden", betonte sie. Ein umfassender Überblick über die tatsächlichen Ernteausfälle sei aber erst Ende August möglich, zum jetzigen Zeitpunkt sei es für diese Einschätzung noch zu früh.

Angesichts der bedrohlicher Einbußen durch die wochenlange Dürre in vielen Regionen Deutschlands dringen die Bauern auf rasche Nothilfen. "Eine Milliarde Euro wäre wünschenswert, um die Ausfälle auszugleichen", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag). Dafür sollten der entsprechende Notstand erklärt und dann ein solches Budget bereitgestellt werden.

An diesem Dienstag wollen Bund und Länder in Berlin eine erste Bestandsaufnahme zu Schäden auf Feldern und Wiesen machen. Beschlüsse über weitere Hilfen werden nicht erwartet. Der Bund will erst über mögliche eigene Hilfen entscheiden, wenn Ende August die Abschlussbilanz der Ernte vorliegt.

dpa

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) reist im Oktober nach Rom. Im Vatikan wird er mit Papst Franziskus zusammentreffen. Er freue sich sehr auf ein weiteres Treffen mit dem Papst, sagte Weil mit Blick auf die zweitägigen Reise am 18. und 19. Oktober.

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Rund 2,3 Kilogramm Marihuana haben Zöllner bei einem Paar mit Kleinkind gefunden. Sie hatten den Wagen der beiden Anfang 30-Jährigen auf der Bundesstraße bei Osteel (Kreis Aurich) kontrolliert.

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Zum Auftakt eines Prozesses um Zwangsprostitution am Landgericht Aurich haben die beiden Hauptangeklagten zu den Vorwürfen geschwiegen. Die 79-Jährige und ihr 51 Jahre alter Sohn machten nach Gerichtsangaben am Montag von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.

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