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Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer Verband Niedersachsenmetall.

Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer Verband Niedersachsenmetall. © Sebastian Kahnert/Archiv

Auto

Niedersachsenmetall will sachliche Diesel-Debatte

Der Verband Niedersachsenmetall hat am Rande des Dieselgipfels eine Versachlichung der Debatte gefordert. Allein in Niedersachsen lebten über eine halbe Million Mitarbeiter und ihre Familien von der Autoindustrie, sagte Hauptgeschäftsführer Volker Schmidt am Mittwoch.

Hannover. "Die in den letzten Wochen geradezu hysterisch geführte Debatte bedroht aber genau diese Arbeitsplätze."

Das Ergebnis des Gipfels führe zu einer Debatte, die auf Fakten und nicht auf Hysterie beruhe. "Es ist ein gutes Ergebnis, weil die Kombination aus Optimierung der Dieselfahrzeuge im Bestand und einem Anreizsystem für einen Umstieg auf neuere Modelle der richtige Weg ist", sagte er.

Schmidt forderte, damit aufzuhören, eine ganze Industrie zu stigmatisieren und deren Kunden zu verunsichern. "Fakt aber ist: der auf den Verkehr entfallende Stickoxidausstoß ist seit 1990 von 1,5 Millionen Tonnen auf unter 0,5 Millionen Tonnen zurückgegangen - und das trotz Verdoppelung des Verkehrsaufkommens im selben Zeitraum." Aus seiner Sicht wäre es verantwortungslos, einen Großteil des Fahrzeugbestands "durch mögliche Fahrverbote oder überzogene Maßnahmen zu entwerten".

dpa


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