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Wahlplakate von David McAllister und Stephan Weil.

Wahlplakate von David McAllister und Stephan Weil. © Julian Stratenschulte

Wahlen

Niedersachsen wählt neuen Landtag

In Niedersachsen steht an diesem Sonntag eine der wohl spannendsten Landtagswahlen der vergangenen Jahre an. Umfragen sagen ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der amtierenden CDU/FDP-Regierung unter Ministerpräsident David McAllister (CDU) und Rot-Grün voraus.

Hannover. Angesichts vieler unentschlossener Wähler und der großen bundespolitischen Bedeutung hatten die Parteien bis zur letzten Minute Wahlkampf geführt. 6,1 Millionen Wahlberechtigten können ihre Stimme abgeben.

Vor allem das Abschneiden der FDP könnte darüber entscheiden, ob McAllister im Amt bleibt oder SPD-Herausforderer Stephan Weil neuer Regierungschef im zweitgrößten deutschen Flächenland wird. Weil ist derzeit noch Oberbürgermeister in der Landeshauptstadt Hannover.

Die Wahl in Niedersachsen gilt auch als wichtiger Stimmungstest vor der Bundestagswahl. Sollte die FDP nicht mehr in den Landtag kommen, ist die Zukunft von Bundesparteichef Philipp Rösler offen. Sollte Rot-Grün tatsächlich den Wechsel schaffen, würde sich auch ein neues Machtverhältnis im Bundesrat ergeben, in dem SPD und Grüne dann eine gestalterische Mehrheit hätten.

Bei der Wahl vor fünf Jahren hatte die CDU 42,5 Prozent Stimmen bekommen und war damit stärkste Kraft. Die SPD kam auf 30,1 Prozent, die FDP auf 8,2 Prozent und die Grünen auf 8,0 Prozent. Die Linke schaffte 2008 mit 7,1 Prozent erstmals in Niedersachsen den Sprung ins Parlament.

dpa


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