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© Julian Stratenschulte/dpa

Justiz

Niedersachsen überprüft inhaftierte Terrorverdächtige

Auch in Niedersachsen gibt es inhaftierte Terrorverdächtige. Damit nichts passiert, steht nun eine Überprüfung an.

Hannover. Das niedersächsische Justizministerium lässt derzeit die Sicherheitsmaßnahmen für inhaftierte Terrorverdächtige überprüfen. Dies sei eine Reaktion auf den Suizid des Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr im Leipziger Untersuchungsgefängnis, erklärte ein Sprecher des Ministeriums am Freitag.

"Egal, wo so etwas passiert: Es ist immer ein Anlass, bei den einschlägigen Personen zu prüfen, ob Veränderungen nötig sind." Nach Auskunft des Ministeriums können in Niedersachsen besondere Sicherheitsmaßnahmen angeordnet werden, wenn aufgrund des seelischen Zustandes eines Häftlings Fluchtgefahr oder die Gefahr von Gewalttätigkeiten gegen Personen oder Sachen besteht, ebenso bei einer Gefahr der Selbsttötung oder der Selbstverletzung.

Der terrorverdächtige Syrer Dschaber al-Bakr hatte sich zwei Tage nach seiner Festnahme am Mittwochabend in der Haftanstalt in Leipzig erhängt. Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden hatte er einen Sprengstoffanschlag auf einen Berliner Flughafen geplant.

dpa


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