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VW-Logo. © Julian Stratenschulte/Archiv

Auto

Niedersachsen sieht aktuell keinen Klagegrund gegen VW

Der VW-Großaktionär Niedersachsen schließt im Diesel-Skandal ein juristisches Vorgehen gegen den Autobauer in der aktuellen Lage aus. "Das Land Niedersachsen sieht derzeit keinerlei Grund für eine Klage gegen VW", sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Hannover. Viele andere Aktionäre des Konzerns versuchen hingegen bereits, VW für ihre Kursverluste haftbar zu machen und klagen vor dem Landgericht Braunschweig auf milliardenschweren Schadenersatz. Unter den Klägern sind größte US-Pensionsfonds Calpers und die Sparkassen-Fondstochter Deka. Die Kläger monieren, der Konzern habe zu spät über den Abgasskandal informiert.

Das Land besitzt ein Fünftel der Stammaktien, an denen die Stimmrechte und damit die Macht bei VW hängen. Zudem genießt Niedersachsen wegen des VW-Gesetzes ein Blockaderecht bei zentralen Entscheidungen. Niedersachsen hängt ganz erheblich von dem Autobauer ab. Mit rund 120 000 Jobs findet sich hier rund jede fünfte Stelle.

dpa


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