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Ein Mann tippt auf die beleuchteten Tasten eines Laptop. Foto: Silas Stein/Archiv

Ein Mann tippt auf die beleuchteten Tasten eines Laptop. Foto: Silas Stein/Archiv

Kriminalität

Niedersachsen sagt Cyberattacken den Kampf an

Angesichts der Digitalisierung der Wirtschaft macht Niedersachsen gegen die wachsende Zahl von Cyberattacken auf Unternehmen mobil. Neben dem bekannten Datenklau sähen Unternehmen und Einrichtungen sich verstärkt Erpressungsversuchen ausgesetzt, nachdem durch Cyberangriffe Server und Computernetzwerke von Kriminellen lahmgelegt seien, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD) zum Start der dritten Wirtschaftsschutztagung am Dienstag in Laatzen.

Laatzen. Experten informierten dort über 200 Unternehmen, wie sie ihre IT-Sicherheit auf dem aktuellen Stand halten und sich vor Angriffen schützen können.

Die Angriffe der Cyber-Piraten könnten Produktionsstillstände auslösen oder etwa OP-Abteilungen von Kliniken blockieren, sagte Pistorius. Weil Daten, Systeme und Produktionsketten immer stärker vernetzt werden, steige die Anfälligkeit der Wirtschaft. Fälle und Schäden ließen sich nicht exakt beziffern, jährlich entständen in Deutschland aber Schäden von vielen Hundert Millionen Euro. Urheber säßen etwa in China und Russland, ebenso gebe es aber mobile Tätergruppen. Pistorius appellierte an Betroffene, neue Maschen von Cyberangriffen und Betrug den Behörden zu melden, und nicht aus Angst um den Ruf des Unternehmens zu schweigen.

"Dass es schlimmer geworden ist, das können wir bestätigten", sagte Verfassungsschutzpräsidentin Maren Brandenburger. "Wir wollen Unternehmen sensibilisieren, sich noch stärker zu schützen."

dpa


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