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Seit einigen Jahren leben wieder Wölfe in freier Natur in Deutschland.

Seit einigen Jahren leben wieder Wölfe in freier Natur in Deutschland. © P. Averbeck/Archiv

Umwelt

Niedersachsen rückt Wolf auf den Pelz

In den nächsten Tagen will Niedersachsen einem verhaltensauffälligen Wolf auf den Pelz rücken, der jegliche Scheu vor Menschen verloren hat. Am Wochenende treffe ein schwedischer Experte in Niedersachsen ein, mit dem dann zeitnah das Vorgehen abgestimmt wird, teilte das Umweltministerium in Hannover am Freitag mit.

Hannover. Ein Abschuss des geschützten Tieres ist das allerletzte denkbare Mittel. Der Wolf aus Munster in der Lüneburger Heide kann auch eingefangen und in ein Gehege gebracht werden. Vor allem aber ist an ein Vergrämen gedacht: Dahinter verbirgt sich der Gedanke, das Tier etwa durch den Beschuss mit Gummigeschossen oder durch Lärm wieder auf mehr Distanz zum Menschen zu bringen.

Der verhaltensauffällige Wolf, der schon seit längerem für Schlagzeilen sorgt, war zuletzt einer Spaziergängerin mit Kinderwagen und Hund hinterhergelaufen. Auch soll er sich an einem Zaun der Flüchtlingsunterkunft in Bad Fallingbostel zum Schlafen hingelegt haben. Nach der Rückkehr der Wölfe ist es laut Ministerium das erste Mal, dass gegen eines der Tiere vorgegangen wird.

dpa


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