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18:26 21.02.2018
Die abgesackte Ostseeautobahn bei Tribsees. Quelle: Bernd Wüstneck
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Hannover

Das Absacken der Strecke in Mecklenburg-Vorpommern wirke sich nicht auf die bestehenden Planungen der A20 von Westerstede bis zur Elbe aus, teilte das Ministerium am Montag mit.

Das für die A20 gewählte Bauverfahren in den abgesackten Bereichen unterscheide sich grundlegend von dem Verfahren, das für die die Küstenautobahn in Niedersachsen vorgesehen ist. Die Grünen im Landtag hatten die Sorge geäußert, dass auch in Niedersachsen Probleme drohen, da die Autobahn hier wie im Osten auf Moorgebieten gebaut wird.

Die A20 soll eine durchgehende Verbindung von den Niederlanden über Hamburg bis nach Polen ermöglichen, der niedersächsische Abschnitt ist 120 Kilometer lang. Für den ersten Bauabschnitt von Westerstede nach Jaderberg werde der Planfeststellung bis zur Jahresmitte erwartet. Der Bau dieses Abschnitts "könnte bei einer schnellen Rechtskräftigkeit des Planfeststellungsbeschlusses in diesem Jahr beginnen", sagte Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) der "Nordwest-Zeitung". Eine sichere Aussage zum Baustart der A20 in Niedersachsen sei aber noch nicht möglich, da Klagen die Arbeiten noch verzögern könnten.

Für einen zweiten Bauabschnitt zwischen der A29 bei Jaderberg und der B437 bei Schwei können Betroffene sich derzeit bis zum 21. März zu der laufenden Planung äußern.

dpa

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