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Zwei Kühe grasen auf einer Weide.

Zwei Kühe grasen auf einer Weide. © Stefan Sauer/Archiv

Agrar

Niedersachsen brechen die kleinen Bauernhöfe weg

Angesichts der anhaltenden Preiskrise für Agrar-Produkte wie Milch und Schweine hat Niedersachsens Landwirtschaftskammer vor einem weiteren Höfesterben gewarnt.

Oldenburg. "Langsam aber sicher brechen uns die kleinen und mittleren Betriebe weg, wenn das so weiter geht", sagte Kammerpräsident Gerhard Schwetje am Donnerstag beim landwirtschaftlichen Unternehmertag in Oldenburg. Der Druck werde für viele zu groß. "Das Gürtel-enger-schnallen dauert schon zu lange."

Niedersachsen ist gemessen am Produktionswert von 12,3 Milliarden Euro Agrarland Nummer eins in Deutschland. Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Betriebe in dem Bundesland nach Angaben der Landwirtschaftskammer um 700 auf 37 200. Laut Bundesbauernverband gaben im vorigen Jahr fünf bis sechs Prozent der Milchviehhalter in Deutschland auf. Zu schaffen machen den Landwirten vor allem die niedrigen Preise bei Schweinen, Milch und Getreide.

In Niedersachsen werden etwa die Hälfte der deutschen Kartoffeln, zwei Drittel der Masthühner und drei Viertel der Heidelbeeren erzeugt.

dpa


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