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Wirtschaft

Niedersachsen-Tourismus weiter im Aufwärtstrend

Der Tourismus in Niedersachsen liegt im Aufwind. Das Land sieht dies auch als Erfolg seiner neuen Tourismusstrategie, bei der sich Küste, Harz und Heide gemeinsam präsentieren. Unter anderem lockt es verstärkt Österreicher an Niedersachsens Strände.

Hannover. Niedersachsen liegt als Tourismusland nach einem Rekordjahr weiter im Aufwärtstrend. Im ersten Quartal wurden 9,8 Prozent mehr Übernachtungen und 6,5 Prozent mehr Gäste registriert, wie die jüngste Statistik ergab. Das Land wertet dies auch als Erfolg seiner neuen Tourismusstrategie.

Nach Einschätzung des Wirtschaftsministeriums zahlt sich bei der zentralen Tourismusförderung des Landes aus, dass auf die Themen Natur, Nachhaltigkeit, Kultur und Gesundheit Wert gelegt wird. Im vergangenen Jahr hatte Niedersachsen so viele Gäste wie nie zuvor und einen Spitzenwert von 41,3 Millionen Übernachtungen registriert.

"Wir können schon sagen, dass der Trend, in Niedersachsen Urlaub zu machen, steigend ist", sagte die Sprecherin vom TourismusMarketingNiedersachsen, Melanie Titz. Sicher liege dies nicht alleine an der unsicheren Lage in etlichen ausländischen Urlaubsregionen.

Sehr nachgefragt sei weiterhin die Nordseeküste. "Gerade die Österreicher fahren in den letzten Monaten sehr gerne an die Küste", sagte Titz. Abseits des Urlaubstourismus schlage sich auch jedes Austeller- und Besucherplus bei den großen Messen in Hannover in den Übernachtungs- und Gästezahlen nieder.

Die neue Tourismusstrategie zielt darauf ab, das Land auch als Ganzes zu vermarkten und nicht alleine die Vielzahl unterschiedlicher Regionen wie Harz, Heide oder Küste in den Vordergrund stellen. Sehr gut angekommen sei ein solcher einheitlicher Auftritt mit einem gemeinsamen Stand auf der Touristikmesse ITB in Berlin, sagte Titz.

Entspannt ist unterdessen die Buchungslage an der Nordseeküste vor dem bevorstehenden langen Wochenende in den Bundesländern, in denen Fronleichnam ein staatlicher Feiertag ist. Wie die Tourismusgesellschaft Die Nordsee mitteilte, werden neben Gästen aus Nordrhein-Westfalen und Bayern auch Baden-Württemberger und Hessen erwartet. "Das wird ganz stark vom Wetter abhängen", sagte Katja Benke von der Tourismusgesellschaft. "Wir erwarten nicht so einen starken Ansturm wie zu Ostern oder Pfingsten."


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