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Bildung

Niedersachsen-FDP will Druck bei Lehrerbesoldung machen

Niedersachsens FDP geht es bei der besseren Besoldung der Grundschullehrer nicht schnell genug. In der kommenden Plenarsitzung des Landtags will die Partei daher einen Gesetzentwurf einbringen, der unter anderem deren Entgelt ab dem 1. August 2018 auf bisheriges Gymnasiallehrer-Niveau (A13) anhebt.

Hannover. Schulleiter sollten dann entsprechend eine Gehaltsklasse höher rutschen. Nach Angaben der schwarz-roten Landesregierung will der neue Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) das auch im Koalitionsvertrag festgelegte Thema zeitversetzt angehen. So sei zunächst die Höherstufung der Schulleiter für Anfang 2018 geplant, bevor dann die weitere Besoldungspraxis auf den Prüfstand kommt.

Die oppositionelle FDP will sich im Landtag zudem mit weiteren Gesetzesentwürfen für eine Abschaffung der Lernmethode "Schreiben nach Gehör" sowie kostenlose Aufstiegsfortbildungen und Gratis-Schultransporte einsetzen. Über eine Gesetzesänderung soll zudem sichergestellt werden, dass trotz eines anderslautenden Spruchs des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg künftig in Niedersachsen an Sonn- und Feiertagen Flohmärkte nach wie vor stattfinden können. Unklar ist, ob die FDP für diesen oder andere Anträgen Unterstützung anderer Parteien erhält: sie kam bei der Landtagswahl auf 7,5 Prozent der Stimmen und sitzt damit nun mit elf Politikern in der Opposition. Der Landtag wird am kommenden Mittwoch und Donnerstag wieder tagen.

dpa


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