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Umwelt

Niederländer wollen Abwasser in Emsmündung pumpen

Die niederländische Erdölgesellschaft (NAM) prüft die Einleitung von Produktionswasser aus ihrer Förderung in die Emsmündung. Die Provinz Groningen kündigte auf die Anfrage von Abgeordneten jetzt an, alles zu unternehmen, um eine solche Einleitung zu verhindern.

Groningen. Die Befugnis, die Einleitung zu verbieten, habe sie allerdings nicht, da für deren Genehmigung das Umweltministerium in Den Haag zuständig sei. Die Einleitung des Produktionswassers würde über eine bestehende Leitung in einen Bereich der Emsmündung erfolgen, in dem die Niederlande und Deutschland sich weiterhin uneinig über den genauen Grenzverlauf sind, erklärte die Provinz.

Aus der niederländischen Erdölförderung in Schoonebeek unmittelbar an der Grenze zur Grafschaft Bentheim in Niedersachsen kann nach einem Leck in einer Transportleitung schon seit längerem kein Produktionswasser mehr zur Einleitung in den Untergrund weggeschafft werden. Die Erdölgesellschaft hatte danach die Prüfung verschiedener Alternativen angekündigt. Eine von vier verbleibenden Optionen sei die Einleitung von zuvor gereinigtem Produktionswasser in die Emsmündung, teilte die Provinz mit. Eine Entscheidung werde im Sommer erwartet.

dpa


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