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Niederdeutsch-Institut wehrt sich gegen Finanzkürzung

Das Institut für niederdeutsche Sprache in Bremen wehrt sich gegen die Streichung von Finanzzuschüssen der Länder. Vorstand, Präsidium und Mitgliederversammlung des Instituts forderten die vier Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein am Dienstag auf, die Finanzierung über 2017 hinaus sicherzustellen.

Bremen. Jährlich gehe es um eine Gesamtsumme von weniger als 300 000 Euro.

Die vier Bundesländer wollen die Förderung Ende 2017 einstellen. Als Hintergrund ihrer Entscheidung verwiesen sie auf einen rasanten demografischer Wandel, eine sich immer schneller verändernde Mediengesellschaft und unterschiedliche regionale Besonderheiten.

"Eine Kündigung gefährdet das Herzstück plattdeutscher Sprach- und Kulturarbeit - und das in einer Zeit, in der überall in Norddeutschland Ansätze zur Stärkung der Regionalsprache zu erkennen sind", kritisierte dagegen das Institut. Schutz und Förderung der niederdeutschen Sprache sei zweifelsohne eine norddeutschlandweite, wenn nicht gar eine nationale Aufgabe.

dpa


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