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Der Goldene Brief des Königs von Birma an den britischen König Georg II..

Der Goldene Brief des Königs von Birma an den britischen König Georg II.. © Julian Stratenschulte

Geschichte

Neues Unesco-Welterbe: Goldener Brief wird präsentiert

Er ist ein Schmuckstück und Kulturschatz von unschätzbarem Wert: Am Donnerstag wurde der Goldene Brief des Königs von Birma erstmals nach seiner Ernennung zum Unesco-Welterbe präsentiert.

Hannover. Besucher konnten das Schreiben an den britischen König Georg II., der 1756 gleichzeitig Kurfürst von Hannover war, im neugestalteten Foyer der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek bewundern. In dem mit 24 Rubinen verzierten Brief aus reinem Gold bietet der König von Birma Georg II. ein Handels- und Freundschaftsbündnis an.

Die zentrale Bibliothek des Landes Niedersachsen wird bis zum Frühjahr für zehn Millionen Euro modernisiert. Danach werde der in einem Tresor gesicherte Kulturschatz einen Ehrenplatz erhalten, sagte Bibliothekssprecherin Marita Simon.

Der Brief hatte lange weitgehend unbemerkt in der ehemals Königlichen Bibliothek geschlummert. Als Behältnis diente der hohle Stoßzahn eines indischen Elefanten. Nach Überzeugung der Historiker ließ Georg II. das kostbare Schreiben in das Archiv nach Hannover schicken, weil er mit den eingravierten birmanischen Schriftzeichen nichts anfangen konnte. Sie wurden erst 2011 nach dreijähriger Forschungsarbeit entschlüsselt. Vor zwei Wochen nahm die Unesco den Goldenen Brief dann in ihr Weltdokumentenerbe auf.

dpa


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