Navigation:
Stephan Weil (SPD) wird heute das neue Friedland-Museum eröffnen.

Stephan Weil (SPD) wird heute das neue Friedland-Museum eröffnen. © H. Hollemann/Archiv

Gedenkstätten

Neues Museum Friedland gedenkt Opfern von Flucht

Das Schicksal von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen wird ab sofort in einem neuen zeitgeschichtlichen Museum im Grenzdurchgangslager Friedland gewürdigt. Ministerpräsident Stephan Weil und Innenminister Boris Pistorius (beide SPD) eröffneten das Museum im ehemaligen Bahnhofsgebäude am Freitag vor mehr als 500 geladenen Gästen.

Friedland. Der Name Friedland sei "als geschichtsträchtiger Ort längst selbst ein Symbol geworden", sagte Weil in seiner Eröffnungsrede. Immer wieder habe es neue Wellen der Aufnahme von Menschen im ehemaligen Grenzdurchgangslager gegeben: "Nach 1945 sind es die Heimatvertriebenen und Kriegsflüchtlinge gewesen, später die rückkehrenden ehemaligen Kriegsgefangenen aus der damaligen UdSSR, dann die Ungarn-Flüchtlinge, danach Aussiedler und Spätaussiedler, die Boat-People aus Vietnam und schließlich bis heute die Menschen aus Syrien, dem Irak oder Eritrea." In Friedland habe es stets das gegeben, was heute Willkommenskultur sei, sagte Weil.

Bis 2020 soll neben dem Museum Friedland noch ein Besucherzentrum und eine Akademie zur politischen Bildung entstehen. Dort sollen junge Menschen aus ganz Europa sich über Fragen von Flucht, Vertreibung, Migration und Integration informieren und austauschen können. Die Kosten von rund 20 Millionen Euro teilen sich Bund und Land.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie