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Schweinehälften hängen in einem Schlachthof. Foto: Ronald Wittek/Archiv

Schweinehälften hängen in einem Schlachthof. Foto: Ronald Wittek/Archiv

Soziales

Neues Gesetz gegen Missstände in Schlachthöfen

Ein neues Gesetz soll schlechte Arbeitsbedingungen in deutschen Schlachthöfen eindämmen. Nach der Neuregelung, die der Bundestag in der Nacht zum Freitag verabschiedete, müssen große Konzerne künftig für die Machenschaften ihrer Subunternehmer haften.

Berlin. Die Arbeitszeiten sollen Tag für Tag genau aufgeschrieben werden, und vom Lohn darf nichts mehr unerlaubterweise abgezogen werden. Das Gesetz muss allerdings noch vom Bundesrat bestätigt werden.

Zahlreiche osteuropäische Arbeitnehmer werden in deutschen Schlachthöfen zu mitunter miserablen Bedingungen beschäftigt. Einige sollen überhöhte Mieten für schlechte Behausungen zahlen, Opfer von Tricksereien bei der Arbeitszeit sein und unerlaubterweise für Arbeitsgerät oder Schutzkleidung zahlen müssen. In solchen Fällen drohen den Arbeitgebern in Zukunft Geldbußen von 30 000 bis 50 000 Euro. Der Verband der Ernährungswirtschaft hält die Neuregelung jedoch für überzogen.

dpa


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