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Gesundheit

Neuer Patientenschutzbeauftragter will Beschwerden bündeln

Als Konsequenz aus der Krankenhaus-Mordserie in Delmenhorst hat Niedersachsen die Stelle eines Landespatientenschutzbeauftragten eingerichtet. Der Mediziner Peter Wüst (60) ist seit diesem Monat im Gesundheitsministerium der Ansprechpartner für Kranke und deren Angehörige.

Hannover. Er werde Beratungs- und Unterstützungsangebote vermitteln und Beschwerden bündeln, sagte Wüst am Montag in Hannover. "Das ist ein wichtiger Weg, um Probleme im System zu erkennen, zu kommunizieren und abzubauen." Wüst koordiniert zudem die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den niedersächsischen Kliniken.

Auch Mitarbeiter niedersächsischer Kliniken können sich bei dem Landesbeauftragten melden, wenn sie den Verdacht haben, dass an ihrem Arbeitsplatz etwas schief läuft. Im Fall des inzwischen wegen Mordes verurteilten Krankenpflegers Niels H. war zwar manchen Kollegen etwas ungewöhnlich vorgekommen, aber niemand hatte Alarm geschlagen.

dpa


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