Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Neuer Anlauf für Verschärfung des Bestattungsrechtes
Nachrichten Niedersachsen Neuer Anlauf für Verschärfung des Bestattungsrechtes
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:22 13.02.2018
Eines der Fächer im Leichen-Kühlraum der Gerichtsmedizin steht offen. Quelle: Ingo Wagner dpa/Archiv
Anzeige
Hannover

Die Novelle war bereits im Landtag debattiert worden, konnte aber wegen der verkürzten Legislaturperiode nicht mehr verabschiedet werden.

Künftig muss der Arzt die Polizei oder Staatsanwaltschaft informieren, wenn er Anhaltspunkte für einen nicht-natürlichen Tod findet. Dies gilt auch, wenn es Hinweise auf eine ärztliche oder pflegerische Fehlbehandlung gibt, aber auch nach einem Unfall oder einem Suizid.

Zudem gibt es die Möglichkeit einer erweiterten inneren Leichenschau in einem rechtsmedizinischen Institut - wenn das Einverständnis der Angehörigen vorliegt. Bei Kindern, die vor ihrem sechsten Lebensjahr gestorben sind, kann der Amtsarzt eine erweiterte Leichenschau künftig auch ohne das Einverständnis der Eltern anordnen. Damit das Gesetz schnell beschlossen werden kann, soll es nun ohne weitere Änderungen eingebracht werden, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD).

Der Krankenpfleger Niels Högel hatte an den Kliniken Oldenburg und Delmenhorst Patienten gefährliche Medikamente gespritzt, um sie dann als Held zu reanimieren. Viele überlebten dies nicht. Wegen des Todes von sechs Patienten hatte das Landgericht Oldenburg den Ex-Pfleger bereits zu lebenslanger Haft verurteilt. Voraussichtlich ab Sommer wird sich Niels Högel in einem weiteren Prozess wegen Mordes an 97 Patienten verantworten müssen.

dpa

Computerspiele-Entwickler sollen kleinen und mittelständischen Unternehmen in Niedersachsen bei der Digitalisierung helfen. Eine Brückenfunktion übernimmt dabei das im September gestartete APITs Lab, das bei der Medienfördergesellschaft Nordmedia angesiedelt ist vom Wirtschaftsministerium finanziert wird.

13.02.2018

Zwischen Hannover und Braunschweig soll der Regionalexpress von Dezember diesen Jahres an halbstündlich statt wie bisher zumeist ein Mal pro Stunde pendeln. Damit sollen noch mehr Autofahrer zum Umstieg auf den Zugverkehr motiviert werden, teilte der Vorsitzende des Regionalverbands Großraum Braunschweig am Dienstag mit.

13.02.2018

Die wegen Volksverhetzung verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck muss voraussichtlich ins Gefängnis. Die 89-Jährige scheiterte vor dem Oberlandesgericht Celle in Niedersachsen mit einem Revisionsantrag gegen ein Urteil des Landgerichtes Verden, das sie Ende August 2017 wegen Volksverhetzung in acht Fällen zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt hatte.

13.02.2018
Anzeige