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Der Wissenschaftler Christian Lisdat vor einer optischen Uhr.

Der Wissenschaftler Christian Lisdat vor einer optischen Uhr. © Julian Stratenschulte/Archiv

Wissenschaft

Neue Zeiten: Optische Uhren könnten bald die Atomuhr ablösen

Bislang galten optische Uhren zwar als genauer als die gängige Atomuhr, allerdings auch als unzuverlässiger. Forscher der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig haben nun untersucht, inwieweit eine optische Uhr schon jetzt praktisch einsetzbar wäre.

Braunschweig. Um deren Ausfälle auszugleichen, kombinierten die Wissenschaftler sie mit einem Maser, der ähnlich funktioniert wie ein Laser. Damit wurden gelegentliche Stillstände der Uhr überbrückt. So gekoppelt lief das System 25 Tage lang und konnte die Messunsicherheit geringer halten als zuvor.

"In zehn Jahren könnte die optische Uhr die Cäsium-Atomuhr ablösen", meint Arbeitsgruppenleiter Christian Lisdat deshalb. Eine noch genauere Definition der Sekunde ist bei der Synchronisation von Datennetzen, beim Highspeed-Trading im Bankensektor, bei der Satellitennavigation oder in der Geodäsie (Vermessung der Erde) nützlich. Die Schwingung, mit der die Sekunde bemessen wird, ist bei der optischen Uhr noch einmal rund 100 000 Mal schneller als bei der gängigen Cäsium-Atomuhr.

dpa


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