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Niedersachsen Neue Lebensräume für gefährdete Gelbbauchunke geschaffen
Nachrichten Niedersachsen Neue Lebensräume für gefährdete Gelbbauchunke geschaffen
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14:19 07.02.2018
Eine Gelbbauchunke vor dem Aussetzen in einem Steinbruch bei Bernsen. Quelle: Peter Steffen/ARchiv
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Hannover

Zu Beginn seien in 67 Gebieten Gelbbauchunken nachgewiesen worden, nun seien es 81. Im Rahmen des Bundesprogramms biologische Vielfalt gilt bombina variegata quasi als Leitart, stellvertretend für eine Vielzahl gefährdeter Tier- und Pflanzenarten in den gleichen Lebensräumen, teilte der Nabu am Mittwoch mit.

Als vom Aussterben bedroht gilt die Unke in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Im nördlichen Weserbergland, einer grenzübergreifenden Projektregion, konnten die Tiere etwa in fünf Gebieten neu angesiedelt werden.

Eines der Grundprobleme zum Start des Projektes war, dass die Unken teils nur noch in künstlich geschaffen Landschaften wie Steinbrüchen oder Kiesgruben lebten. Zwischen diesen Lebensräumen waren die Entfernungen zu weit oder sie waren durch Straßen getrennt. Ein Austausch zwischen den Populationen konnte dem Nabu zufolge nicht stattfinden. Nun seien diese Räume im Rahmen des insgesamt gut drei Millionen Euro teuren Projekts vernetzt.

Die Gelbbauchunke mit auffallendem gelben Fleckenmuster auf der Unterseite wird bis zu fünf Zentimeter groß. Die Tiere in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sind die nördlichste bekannte Population.

dpa

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