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Neue Ausstellung in Bremen: Stapeln als Kulturtechnik

Stapeln als Kulturtechnik ist das Thema einer Ausstellung im Bremer Wilhelm Wagenfeld Haus. Von Freitag an zeigt die Schau "Stapeln. Ein Prinzip der Moderne" verschiedene Materialien und Stapeltechniken.

Bremen. Ausgangspunkt ist das von Wilhelm Wagenfeld 1938/39 entworfene Kubus-Geschirr aus Pressglas, wie Pressesprecherin Babette Gräfe mitteilte. "Es ist eines der frühesten Beispiele für stapelbares Industriedesign und verdeutlicht zugleich, dass das Stapelprinzip mehr bedeutet, als nur Dinge übereinanderzustellen."

Die Ausstellung zeigt demnach, wie sich das Verhältnis zwischen Mensch und Objekt im Laufe der Zeit veränderte. Bis zum 20. Jahrhundert habe es nur vereinzelte Versuche gegeben, Alltagsobjekte zu stapeln. Danach habe sich ein grundlegendes Bedürfnis nach platzsparenden und flexiblen Lösungen entwickelt: "Das Stapeln ist eine Strategie, die beide Anforderungen perfekt erfüllt."

Seit den späten 1960er Jahren gibt es auch Kritik an standardisierten Systemen. "Muss sich der Mensch an effiziente Systeme anpassen oder sollte es nicht umgekehrt sein?" ist eine Frage der Ausstellung. Dazu stellt sie zeitgenössische Designer und Künstler vor. Die Schau ist bis zum 17. April 2017 zu sehen.

dpa


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