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Neonazi-Gruppe verliert Namensstreit mit Tiefkühlfirma

Eine schwedische Neonazi-Gruppe darf nach dem Einspruch einer deutschen Tiefkühl-Logistikgruppe nicht mehr den Namen "Nordfront" nutzen. Das hat die schwedische Patentbehörde PRV entschieden, nachdem das Unternehmen "Nordfrost" im niedersächsischen Schortens (Kreis Friesland) einen Patentanwalt eingeschaltet hatte.

Schortens/Stockholm. "In visueller und akustischer Hinsicht besteht ein hoher Grad an Ähnlichkeit, da die Wörter Nordfrost und Nordfront sich nur in der Rechtschreibung, also in den Buchstaben S und N, unterscheiden", zitiert die schwedische Zeitung "Expressen" das Patentamt am Mittwoch.

In Schortens ist man erleichtert. "Wir sind international tätig und beliefern auch Kunden auf dem schwedischen Markt. Daher ist es wichtig, dass unsere Marke geschützt wird", sagte Nordfrost-Geschäftsführerin Britta Heine am Mittwoch in Schortens. Das juristische Ergebnis sei auch von der politischen Dimension ein wichtiger Beitrag. Die Gruppe "Nordische Widerstandsbewegung" ist in mehreren skandinavischen Ländern aktiv und will eine nordische nationalsozialistische Republik schaffen. 

dpa


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