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Olaf Tschimpke.

Olaf Tschimpke. © Britta Pedersen/Archiv

Umwelt

Naturschutzbund will mehr Urwälder in Deutschland

Deutschland soll deutlich mehr Urwälder bekommen. Das fordert die Naturschutzorganisation Nabu. Bis 2020 müsse der Anteil der naturbelassenen Wälder von derzeit knapp zwei Prozent auf fünf Prozent gesteigert werden, langfristig sogar auf zehn Prozent, forderte Nabu-Waldreferent Stefan Adler am Dienstag in Göttingen.

Göttingen. Dort startete der Naturschutzbund gemeinsam mit einem Bündnis aus Kommunen das Projekt "Speicher-Wald".

Die Umweltschützer wollen im Rahmen ihres Projektes bei Waldbesitzern und politischen Entscheidungsträgern für mehr naturbelassene Wälder werben. Angesichts der Erderwärmung und der Zunahme von extremen Wetterlagen lohne es sich auch für Städte und Gemeinden, naturbelassene Wälder zu fördern, sagte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke.

Wälder, die ihrer natürlichen Entwicklung überlassen würden, seien die Urwäldern von morgen, sagte Adler. Sie speicherten mehr Kohlenstoff als reine Wirtschaftswälder und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Zudem seien Urwälder für die Artenvielfalt unentbehrlich.

dpa


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