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Atomkraftwerk Grohnde.

Atomkraftwerk Grohnde. © Holger Hollemann/Archiv

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Nach tödlichem Arbeitsunfall: Wenzel trifft AKW-Betreiber

Nach dem tödlichen Arbeitsunfall im Atomkraftwerk Grohnde will sich Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) vor Ort über die Situation informieren.

Emmerthal. Geplant ist ein Treffen mit den Betreibern des Kraftwerks am 9. September, kündigte ein Sprecher des Ministeriums am Mittwoch an.

Bei Wartungsarbeiten im nicht-nuklearen Teil des Kraftwerks war am vergangenen Freitag ein Mitarbeiter tödlich verunglückt. Während der Arbeiten an einer Hilfskesselanlage war Wasserdampf ausgetreten. Grund für den Unfall soll ein geplatztes Rohr gewesen sein.

Bei dem Gespräch des Ministers mit den Betreibern soll es auch um weitere Vorfälle der vergangenen Tage in dem Kraftwerk gehen. So informierte das Umweltministerium Anfang der Woche darüber, dass dort ein Transportbehälter für unbestrahlte Brennelemente verrutscht war.

In Grohnde war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Problemen gekommen. Das Kraftwerk läuft seit 1984, es soll Ende 2021 endgültig stillgelegt werden.

dpa


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