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Volkswagen-Autos stehen bei einem Händler.

Volkswagen-Autos stehen bei einem Händler. © C. Gunther/Archiv

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Nach Übernahmeschlacht um VW beginnt Musterverfahren

Inmitten des Abgasskandals geht beinahe unter, dass Volkswagen an weiteren juristischen Fronten kämpft: Rund neun Jahre nach dem gescheiterten Übernahmeversuch von VW durch Porsche soll ein milliardenschwerer Prozess (Az: 13 Kap 1/16) den Anlegern Klarheit bringen.

Hannover. Heute beginnt in Hannover die mündliche Verhandlung im Musterverfahren des Oberlandesgerichts Celle. Eine Beweisaufnahme sei am ersten Tag nicht geplant, sagte eine OLG-Sprecherin. Zehn Verhandlungstermine sind angesetzt - und zwar am Landgericht Hannover. Insgesamt wurden die Feststellungsziele von 42 Klägern im Musterverfahren gebündelt. Der Musterentscheid ist dann für alle Beteiligten bindend.

Hintergrund ist die Übernahmeschlacht zwischen der einstigen Porsche-Mutter PSE und Volkswagen. Die PSE hatte ihre Anteile an VW schrittweise aufgestockt und schließlich versucht, den wesentlich größeren Konzern komplett zu schlucken. Am Ende hielt die Holding zwar die Mehrheit an VW, musste aber wegen hoher Schulden ihre Sportwagenmarke Porsche an VW abgeben. Porsche wurde zu einer Marke im Volkswagen-Konzern. Der missglückte Übernahmeversuch führte zu heftigen Kursturbulenzen - was einige Anleger viel Geld kostete. Diese sehen sich rückblickend fehlinformiert. Die Porsche SE hält die Klagen für unbegründet.

dpa


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