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Nach Tod in Tierklinik: Herrchen muss Behandlung zahlen

Kater Gizmo starb in einer Tierklinik, der Besitzer muss die Behandlungskosten in Höhe von fast 1500 Euro trotzdem zahlen. "Die Dokumentation legt nicht nahe, dass es einen Behandlungs- oder Diagnosefehler gibt", sagte Richterin Catharina Schwind am Dienstag am Amtsgericht Hannover.

Hannover. Der Tierbesitzer hatte den elf Jahre alten Kater im Mai 2011 in die Tierärztliche Hochschule Hannover gebracht, weil er nicht mehr viel gefressen und getrunken hatte. Die Ärzte stellten eine hochgradige Blutarmut fest und der Kater bekam Bluttransfusionen. Eineinhalb Wochen später starb er trotzdem.

Eine Obduktion ergab eine noch nicht bekannte Herzerkrankung. Dies hätte der Klinik auffallen müssen, argumentiert der Besitzer und wollte die Kosten der Behandlung deswegen nicht tragen. Die Richterin kam hingegen zu dem Schluss, dass der Kater zwar an einer Herzerkrankung litt, die Blutarmut aber viel schwerwiegender war.

Eine Einigung der Parteien scheiterte. Der Beklagte hat nun zwei Wochen Zeit Einspruch einzulegen.

dpa


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