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Niedersachsen Nach Tod des Vaters: Verfahren gegen Sohn startet neu
Nachrichten Niedersachsen Nach Tod des Vaters: Verfahren gegen Sohn startet neu
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14:14 05.02.2018
Der wegen Mordes angeklagte 19-Jährige im Landgericht Verden. Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv
Verden

Der Prozess soll nun so schnell wie möglich neu beginnen, dann aber als sogenanntes Sicherungsverfahren, wie das Gericht am Montag mitteilte. Solche Sicherungsverfahren finden dann statt, wenn wegen Schuldunfähigkeit oder Verhandlungsunfähigkeit des Angeklagten kein normaler Strafprozess geführt werden kann, Ziel ist die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Der 19-jährige Deutsche soll am Vatertag im Mai 2017 ins Schlafzimmer seiner Eltern in Osterholz-Scharmbeck gegangen sein und seinem schlafenden Vater ein Messer in den Hals gerammt haben. Als der blutende Vater sich aufrichtete, soll der Sohn weiter auf ihn eingestochen haben. Der 58-Jährige starb.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem 19-Jährigen in ihrer ursprünglichen Anklage heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen vorgeworfen.

dpa

Für Fahrten mit Regionalzügen und dem öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsen gilt ab Ende des Jahres eine gemeinsame Fahrkarte. In der Bahnfahrtkarte des Niedersachsentarifs ist künftig am Start- und Zielort der Reise ohne Mehrkosten die Nutzung von Bus, Straßenbahn und U-Bahn automatisch mitenthalten.

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Ein 50-Jähriger ist im Landkreis Harburg bei Tostedt von einem Zug erfasst und getötet worden. "Die Beamten vermuten, dass der Mann mit Kopfhörern Musik hörte und deswegen möglicherweise den herannahenden Zug nicht rechtzeitig bemerkte", sagte ein Polizeisprecher am Montag.

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