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Harald Olschok.

Harald Olschok. © Matthias Balk/Archiv

Kriminalität

Nach Heros-Skandal: Geldtransporteure besser kontrolliert

Zehn Jahre nach Zusammenbruch der damals größten deutsche Geldtransportfirma Heros sind Misswirtschaft und Millionenbetrug wie damals nach Einschätzung der Branche so nicht mehr denkbar.

Hannover. Nicht nur seien Sicherheitsvorschriften verschärft worden, auch lasse sich die Spur des eingesammelten Geldes verfolgen, sagte der Geschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW), Harald Olschok, der dpa. Auch die Kontrolle seitens des Handels habe sich erhöht.

Heros mit Zentralsitz in Hannover hatte am 20. Februar 2006 Insolvenz angemeldet. Über Jahre waren Löcher in der Bilanz über ein Schneeballsystem gestopft worden, während etliche Beschäftigte auch selber atemberaubende Summen abzweigten. Der Schaden betrug rund 300 Millionen Euro. Die Hauptverantwortlichen erhielten langjährige Haftstrafen.

"Die Regularien haben sich verändert und es gibt mehr Nachweise und Aufsicht", meint auch der Zahlungsexperte beim Handelsverband Deutschland (HDE), Ulrich Binnebößel. "Ein Schneeballsystem ist nicht mehr möglich." Der Weg des Geldes zur Bank und etwaige Verzögerungen ließen sich durch die Händler nachverfolgen.

dpa


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