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Kriminalität

Nach Facebook-Flirt: Arzt-Romanze entpuppt sich als Betrugsmasche

Romantisch wie im Arztroman begann für eine 60-Jährige ein Internet-Flirt mit einem angeblichen Mediziner aus München - am Ende blieben zerplatzte Träume und eine Betrugsanzeige.

Hannover. Der jüngere Mann habe der Frau vor einem ersten Treffen vorgegaukelt, er arbeite derzeit in Hannover, teilte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Freitag in Hannover mit. Die eigens aus dem Raum Koblenz in Rheinland-Pfalz angereiste Frau fand ihren Chatpartner auf Anhieb sympathisch und wollte gleich einen gemeinsamen Urlaub buchen. Während sie noch eine Besorgung machen wollte, gab der Mann vor, schon Mal ins Reisebüro zu gehen. Tatsächlich verschwand er mit 800 Euro und dem Handy der Frau auf Nimmerwiedersehen.

Die Polizei konnte den Mediziner mit seinem Namen zwar schnell an einer großen Klinik in München ausfindig machen - dem Arzt dort platzte vor Wut aber fast der Kragen. Ein Betrüger nämlich hatte sich schlicht seines Namens bedient. Nach den Ermittlungen der Polizei hat der echte Arzt mit der Sache nichts zu tun.

Um nicht Betrügern auf den Leim zu gehen, riet Oberstaatsanwalt Klinge zur Vorsicht beim Anbändeln über das Internet: "Sympathie auf den ersten Blick ist häufig nichts wert."

dpa


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