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Ein Wiesenhof-Fahrzeug steht vor einer ausgebrannten Produktionshalle.

Ein Wiesenhof-Fahrzeug steht vor einer ausgebrannten Produktionshalle. © Friso Gentsch/Archiv

Brände

Nach Brand droht rund 200 Beschäftigten der Jobverlust

Nach dem Großbrand beim Geflügelproduzenten Wiesenhof in Lohne liegt der Arbeitsagentur ein Antrag auf Entlassung von rund 200 Beschäftigten vor. Eine Leiharbeitsfirma will nach einem Bericht des NDR wegen des Brandes rund 200 Leiharbeiter entlassen, die bisher als Produktionshelfer für Wiesenhof arbeiteten.

Lohne. Der Sprecher der Arbeitsagentur in Vechta, Frank Halbsguth, wollte am Montag keinen Namen nennen, sagte aber, Wiesenhof habe den Antrag nicht gestellt. "Es werden aber wohl weniger Beschäftigte betroffen sein als beantragt", sagte er. Einige Arbeitnehmer seien bereits weitervermittelt worden und würden nicht arbeitslos. Bei der Firma selbst war keine Stellungnahme zu bekommen. "Wir geben grundsätzlich dazu keine Auskünfte", hieß es.

Der Brand hat die Schlachterei weitgehend zerstört, die Produktion steht seitdem still. Wiesenhof beschäftigt in dem Werk in Lohne nach eigenen Angaben 750 Festangestellte sowie 450 Leiharbeiter und Werksvertragsbeschäftigte. Bis Ende der Woche werde Wiesenhof bekanntgeben, wie viele Mitarbeiter nicht weiterbeschäftigt werden könnten, sagte eine Unternehmenssprecherin.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Olaf Lies (beide SPD) wollen sich am Mittwoch mit der Konzernspitze von Wiesenhof in Lohne treffen, um über die Arbeitsplätze und Planungen des Unternehmens zu sprechen.

dpa


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