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Blick auf das Hinweisschild eines Polizeireviers.

Blick auf das Hinweisschild eines Polizeireviers.© Stefan Sauer/Archiv

Kriminalität

Nach 28 Jahren: Mysteriöse Doppelmorde wohl geklärt

Die mysteriösen Doppelmorde an zwei Paaren in der Göhrde bei Lüneburg sind nach 28 Jahren offenbar aufgeklärt. Mit modernsten Methoden der DNA-Analyse habe die Polizei ihren Verdacht belegen können, dass ein längst gestorbener Friedhofsgärtner für die Morde verantwortlich ist, berichtete die "Landeszeitung" in Lüneburg (Mittwochausgabe).

Lüneburg. Vor wenigen Monaten wurde die Leiche einer ebenfalls 1989 verschwundenen Frau entdeckt, für deren Tod die Polizei den damals 40 Jahren alten Gärtner ebenfalls verantwortlich hält.

 In dem östlich von Lüneburg gelegenen Landstrich Göhrde waren 1989 mitten in der Natur zwei ermordete Paare entdeckt worden, die Taten blieben trotz intensiver Ermittlungen ungeklärt. Ein Ehepaar aus Hamburg war zum Picknick in das Gebiet gefahren, ebenfalls mit dem Auto kamen eine Frau aus Uelzen und ihr Begleiter aus Hannover. Schon immer hatten die Fahnder zwei für das Verfahren relevante Haare, mit denen sie bei voranschreitender Technik dem Täter auf die Spur kommen wollten. Erst jetzt hätten neue Analyse-Methoden den entscheidenden Treffer gebracht, so die "Landeszeitung".

 Der verdächtigte Friedhofsgärtner hat sich zwar bereits 1993 das Leben genommen. Nach dem Bericht aber dürfte er einen Komplizen gehabt haben, der noch am Leben ist und für weitere Morde infrage kommt.

dpa


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