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Giesler (l.) und Kirchhoff nach Abschluss der Verhandlungen.

Giesler (l.) und Kirchhoff nach Abschluss der Verhandlungen. © F. Gambarini

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NRW-Metall-Abschluss könnte übernommen werden

Der Metall-Abschluss aus Nordrhein-Westfalen soll nach den Forderungen der Gewerkschaft auch für die rund 85 000 Beschäftigten im Tarifgebiet Niedersachsen übernommen werden.

Hannover. "Darüber verhandeln wir zunächst mit den Arbeitgebern in Niedersachsen am 17. Mai und am 20. Mai für die Beschäftigten in der Region Osnabrück-Emsland", sagte IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine am Freitag. Der Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände NiedersachsenMetall, Volker Schmidt, bewertete den Abschluss als fair und hochinnovativ.

In Köln war in der Nacht ein Durchbruch bei den Verhandlungen für die Schlüsselbranche mit ihren bundesweit 3,8 Millionen Beschäftigten erreicht worden. Demnach gibt es von Juli an 2,8 Prozent mehr Geld für die Metaller, ab April 2017 dann noch einmal 2,0 Prozent mehr. Die Laufzeit des rückwirkend ab April geltenden Pilotabschlusses beträgt 21 Monate. Außerdem wurde eine Einmalzahlung von 150 Euro für Juni vereinbart. IG Metall und Arbeitgeber einigten sich zudem auf Ausnahmeregeln für wirtschaftlich schwächere Unternehmen.

"Es war eine ausgesprochen harte Tarifrunde - vor allem, wenn man bedenkt, dass die Arbeitgeber zunächst mickrige 0,9 Prozent mehr Geld angeboten haben", sagte Gewerkschafter Meine. Die massiven Warnstreiks hätten die Arbeitgeber aber zum Einlenken bewegt.

Arbeitgebervertreter Schmidt sagte, die Kostenbelastung für die Unternehmen halte sich in erträglichen Grenzen. Die Möglichkeiten zur Differenzierung seien äußerst wichtig und innovativ: "Sie tragen den unterschiedlichen Auftrags- und Ertragslagen unserer Unternehmen Rechnung", sagte Schmidt.

dpa


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