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Salzhemmendorf

NPD-Bekenntnis: Jugendwart der Feuerwehr tritt zurück

Nach dem Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim im niedersächsischen Salzhemmendorf, in den ein rechtsgerichteter Feuerwehrmann verwickelt sein soll, ist der Jugendwart der Wehr zurückgetreten.

Salzhemmendorf. Der Mann habe die rechtsextreme NPD bei Facebook mit "gefällt mir" markiert, sagte Bürgermeister Clemens Pommerening (parteilos) am Donnerstag.

Die "Deister- und Weserzeitung" hatte berichtet, dass der Jugendwart in dem sozialen Netzwerk auch mit einem örtlichen Neonazi befreundet war und Rechtsrock-Bands markiert hatte. "Das sind Dinge, die wir nicht akzeptieren können", sagte Pommerening.

Ein 24 Jahr alter Feuerwehrmann aus Salzhemmendorf soll in der Nacht zum vergangenen Freitag zusammen mit einem 30-Jährigen und einer 23 Jahre alten Frau einen Molotowcocktail in eine von 40 Menschen bewohnte Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf geschleudert haben. Nur durch Glück wurde niemand verletzt. Der Feuerwehrmann hatte bei den Löscharbeiten geholfen. Die drei Verdächtigen sitzen wegen schwerer Brandstiftung und gemeinschaftlichen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben der 24-Jährige und die Frau die Tat gestanden.


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