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NIHK kritisiert steigende Gewerbesteuern in Niedersachsen

In Niedersachsen hat jede zehnte Kommune nach einer Wirtschaftsstudie die Gewerbesteuer erhöht. "Laut unserer aktuellen Umfrage hat im Jahr 2016 knapp jede zehnte der 973 Städte und Gemeinden mit Hebesatzrecht den Gewerbesteuerhebesatz angehoben – im Schnitt um 24 Prozentpunkte", betonte die Hauptgeschäftsführerin des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages (NIHK), Susanne Schmitt.

Hannover. In einer am Montag in Hannover präsentierten Erklärung forderte die NIHK die Kommunen daher dazu auf, finanzielle Spielräume durch steigende kommunale Steuereinnahmen für den Schuldenabbau zu nutzen, statt auf höhere Gewerbesteuern zu setzen.

Niedersachsens durchschnittlicher Gewerbesteuerhebesatz liege mit durchschnittlich 398 Prozent auf einem neuen Höchststand. Schmitt: "Wir befinden uns bereits auf einem hohen Steuerniveau und jede weitere Erhöhung bedeutet zusätzliche Belastungen für die regionalen Unternehmen." Die Gemeinde Langendorf im Landkreis Lüchow-Dannenberg habe mit 490 Prozent den höchsten Gewerbesteuerhebesatz. Die Gemeinden Bokensdorf, Grethem, Hademstorf, Lübberstedt, Steinfeld, Tappenbeck und Waake mit jeweils 300 Prozent seien die niedersächsischen Kommunen mit den niedrigsten Hebesätzen. Lediglich zehn Kommunen hätten den Hebesatz gesenkt.

dpa


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