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Die Wandbemalung von Klingebiel in seinem neun Quadratmeter großen Raum.

Die Wandbemalung von Klingebiel in seinem neun Quadratmeter großen Raum. © A. Spengler/Archiv

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NDR zeigt Doku-Drama über einzigartige Klingebiel-Zelle

Seine Zelle im Göttinger "Verwahrungshaus", das als Endstation für Geisteskranke galt, hat Julius Klingebiel in ein faszinierendes Raumkunstwerk verwandelt. Die Geschichte des 1965 gestorbenen Psychiatrie-Patienten erzählt ein Doku-Drama, das am Sonntag (14.6., 11.30 Uhr) im NDR Fernsehen läuft.

Göttingen. Kurz vor seinem 35. Geburtstag wurde Klingebiel 1939 in eine Nervenklinik eingewiesen. Die Ärzte diagnostizierten Schizophrenie. Nur knapp entging der psychisch Kranke den Tötungsprogrammen der Nazis. Für den Film durfte laut NDR erstmals ein Kamerateam in der Originalzelle drehen. Das Gebäude gehört heute zum Maßregelvollzug im nahen Moringen. Ende des Jahres soll das Haus geräumt und die Klingebiel-Zelle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

dpa


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