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Polizei

NDR: Ermittlungen in Wolfsburger Polizeiaffäre eingestellt

In der Wolfsburger Polizeiaffäre um Stalking-Vorwürfe gegen den bisherigen Inspektionsleiter Ulrich Podehl hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nach NDR-Informationen eingestellt.

Wolfsburg. Die Behörde wollte noch am Montag über den Stand der Dinge informieren, wie Staatsanwältin Julia Meyer in Braunschweig mitteilte. Der leitende Beamte war in Verdacht geraten, seine 25 Jahre jüngere Kripo-Chefin mit Whatsapp-Nachrichten belästigt zu haben. Das Verhalten des 60-Jährigen habe laut Ermittlungen nicht die Grenze zur Strafbarkeit überschritten, berichtete der NDR.

 Für Wirbel sorgte in dem Fall vor allem, dass der vorgesetzte Braunschweiger Polizeipräsident Michael Pientka zunächst die betroffene Kripo-Chefin auf eigenen Wunsch versetzt hatte, nicht aber Podehl, nachdem er von den Anschuldigungen erfahren hatte. Erst später wurde auch Podehl versetzt. Wegen dieser Fehleinschätzung wurde ein Disziplinarverfahren gegen Pientka eingeleitet, wie auch gegen Podehl wegen möglicher Verfehlungen im Dienst.

Angesichts der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden beide Disziplinarverfahren ausgesetzt, können mit Einstellung der Ermittlungen aber wieder aufgenommen und zum Abschluss gebracht werden.


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