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Justiz

Mutter soll für behinderte Tochter 550 Euro extra zahlen

Die grundsätzlichen Gebühren von 220 Euro sind nicht genug. Der Landkreis Emsland beruft sich auf das Sozialgesetzbuch

Lingen - . Weil sie für den Hortplatz ihrer behinderten Tochter deutlich mehr zahlen muss als andere, hat eine Mutter aus Lingen Klage vor dem Sozialgericht Osnabrück eingereicht. Für die siebenjährige Lia muss Andrea Salomon neben den regulären Gebühren von 220 Euro einen zusätzlichen Beitrag von 550 Euro zahlen. Das Kind geht vormittags in eine Schule und wird nachmittags in einem Hort betreut.

 

Der Landkreis Emsland beruft sich auf das Sozialgesetzbuch, das in diesem Fall die Beteiligung der Eltern an den Kosten in angemessenem Umfang verlangt. Die Region Hannover hingegen verlangt in ähnlichen Fällen für Kinder mit und ohne Betreuungsbedarf den gleichen Gebührensatz. „Das ist super-widersprüchlich, dass das im selben Bundesland ganz anders gehandhabt wird“, sagte Salomon. Sie hat inzwischen Petitionen an den Bundestag und den Landtag eingereicht.

Von stephan.elmar


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