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Flugzeug. © Julian Stratenschulte/Archiv

Extremismus

Mutmaßlicher Dschihadist durfte nicht in Türkei ausreisen

Am Flughafen Hannover haben die Behörden einem mutmaßlichen Dschihadisten aus Wolfsburg die Ausreise in die Türkei verweigert. Der Mann soll neben einer großen Menge Bargeld auch eine Drohne im Gepäck gehabt haben, berichtete die "Braunschweiger Zeitung" am Donnerstag.

Hannover. Der Vorfall, der sich bereits Ende 2014 ereignet hatte, wurde aus Ermittlerkreisen auch der dpa bestätigt.

Die Behörden vermuten, dass der in Deutschland geborene Mann mit Migrationshintergrund von der Türkei mit Hilfe von Schleusern nach Syrien weiterreisen wollte, um sich der Terrormiliz Islamischer Staat anzuschließen.

Inzwischen habe die Stadt Wolfsburg dem 29-Jährigen den Reisepass entzogen, der Mann sei aber noch im Besitz seines deutschen und eines ausländischen Personalausweises. Er müsse sich täglich bei der Polizei melden. Der Wolfsburger ist laut den Ermittlern der erste mutmaßliche Dschihadist, dem in Niedersachsen in diesem Jahr nach einem Ausreiseversuch der Reisepass entzogen wurde.

Wolfsburg gilt als Hochburg der radikalen Salafisten-Szene. Bis April sollen nach Behördenangaben etwa 50 Islamisten aus Niedersachsen in Richtung Syrien ausgereist sein.

dpa


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