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Niedersachsen Muslimische Verbände beklagen "terroristische Selbstjustiz"
Nachrichten Niedersachsen Muslimische Verbände beklagen "terroristische Selbstjustiz"
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17:52 13.03.2018
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Hannover

Sorgen bereite unter anderem die niedrige Aufklärungsquote nach den Übergriffen, teilten der muslimische Landesverband Schura und der türkische Moscheeverband Ditib am Dienstag mit.

Die Organisationen warnten, nach jedem unaufgeklärten Übergriff sinke die Hemmschwelle für neue Taten. "Es ist für uns somit nicht verwunderlich, dass Nachahmungstäter sich sicher fühlen und ihren Terror weiter frei entfalten können", erklärten Schura-Sprecher Hakan Toklu und die stellvertretende Ditib-Geschäftsführerin Emine Oguz.

Anders als in anderen Bundesländern hatte es in Niedersachsen in den vergangenen Tagen allerdings keine Übergriffe auf Moscheen gegeben. In der Nacht zum Dienstag hatten vier unbekannte Täter in Garbsen bei Hannover versucht, die Scheiben zweier türkischer Läden einzuwerfen. Zwei kleinere Brände an der Außenfassade konnten erstickt werden. Zettel auf dem Gehweg verwiesen auf die türkische Militäroffensive in Afrin im Nordwesten Syriens.

Die Ditib-Moscheen waren zuletzt wegen ihrer engen Beziehungen zur türkischen Regierung in die Kritik geraten. Kurdische Gruppen hatten den Gemeinden vorgeworfen, sie betrieben in den Gotteshäusern "Kriegspropaganda". Unterdessen kündigte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) ein entschlossenes und konsequentes Vorgehen der Sicherheitsbehörden gegen jede Form von Gewalt an.

dpa

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