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Urteile

Mordurteil gegen Osnabrücker Messerstecher rechtskräftig

Das Mordurteil gegen einen 23-jährigen Messerstecher aus Osnabrück ist rechtskräftig. Das Landgericht Osnabrück hatte den Mann im Januar wegen Mordes an einer Prostituierten zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Osnabrück. Der Bundesgerichtshof verwarf den Revisionsantrag der Staatsanwaltschaft gegen die Entscheidung des Landgerichts Osnabrück in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil (Az. 3 StR 198/15).

Der Mann hatte im Juli 2014 die 25 Jahre alte Frau im Osnabrücker Bahnhofsviertel mit zehn Messerstichen verletzt und erstickt. Die Beute waren 80 Euro, ein Smartphone und ein Laptop.

Die Staatsanwaltschaft hatte auf Mord aus Habgier plädiert und eine lebenslange Gefängnisstrafe sowie die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gefordert. Die Verteidigung machte eine psychische Erkrankung des Angeklagten geltend und forderte eine Verurteilung wegen Totschlags. Das Gericht stufte die Tat als Mord ein, verzichtete aber auf die Höchststrafe wegen verminderter Schuldfähigkeit des Täters. Dass die Kammer dabei auf die Unterbringung des Mannes in der Psychiatrie verzichtete, ist nach Ansicht des BGH nicht zu beanstanden.

dpa


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