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Landgericht Göttingen.

Landgericht Göttingen. © Swen Pförtner/Archiv

Prozesse

Mordprozess in Göttingen kurz nach Auftakt unterbrochen

Der Mordprozess gegen einen 28-Jährigen vor dem Göttinger Landgericht ist am Mittwoch kurz nach der Anklageverlesung vertagt worden. Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, am Abend des 2. Februar dieses Jahres den 27 Jahre alten Bruder seiner damaligen Freundin auf einem Feld im Kreis Göttingen mit sechs Schüssen getötet zu haben.

Göttingen. Zuvor soll er sein Opfer mit einer fingierten Flirt-SMS an den Treffpunkt gelockt haben. Als Motiv für die Tat nannte Staatsanwältin Annika Beyer Rache. Der 28-Jährige habe sich rächen wollen, weil er wegen mehrerer Diebstähle überführt wurde. Die Hinweise dazu seien von dem später Ermordeten gekommen. Der Angeklagte äußerte sich am ersten Prozesstag zunächst nicht zu den Vorwürfen. Weil keine weiteren Zeugen geladen waren und um den Prozessbeteiligten Zeit zum Einlesen in weitere Akten zu geben, vertagte der Vorsitzende Richter Ralf Günther die Verhandlung auf den 2. September. Für das Verfahren sind bislang insgesamt acht Verhandlungstage angesetzt.

dpa


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