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Mordprozess: Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft

Im Prozess gegen zwei Männer, die sich vor dem Landgericht Verden wegen Mordes, Brandstiftung und Betruges verantworten müssen, sind am Mittwoch die Plädoyers gehalten worden.

Verden. Wie die Gerichtssprecherin mitteilte, forderte die Staatsanwaltschaft für den mutmaßlichen Haupttäter eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes und Anstiftung zu besonders schwerer Brandstiftung. Der mutmaßliche Komplize soll nach dem Plädoyer wegen Brandstiftung mit Todesfolge und Beihilfe zum Betrug zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt werden.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, Ende November 2015 in einem Haus in Riede im Landkreis Verden Feuer gelegt zu haben, um Versicherungsleistungen zu erschleichen. Bei dem Brand waren zwei Menschen im Obergeschoss des Hauses ums Leben gekommen.

Die Verteidigung des Hauptangeklagten plädierte auf Freispruch und Aufhebung des Haftbefehls. Die Verteidigung des mutmaßlichen Komplizen forderte, der Angeklagte dürfe nicht wegen Brandstiftung mit Todesfolge verurteilt werden. Am 19. Oktober wird das Urteil erwartet.

dpa


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