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Eine Statue der Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv

Eine Statue der Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv

Prozesse

Mordprozess-Neuauflage: massive Sicherheitsvorkehrungen

Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen hat im Landgericht Hildesheim die Neuauflage eines Mordprozesses gegen einen Mann begonnen, der im Streit um Drogengeschäfte 2013 einen anderen umgebracht haben soll.

Hildesheim. Der 30-Jährige soll einen 25-Jährigen in Hehlen bei Bodenwerder erstochen und mehrere Tausend Euro von ihm geraubt haben.

In einem ersten Prozess wurde der Mann wegen Drogenhandels verurteilt, aber vom Mordvorwurf freigesprochen, weil die Richter Notwehr nicht ausschließen konnten. Dagegen hatte der Vater des Opfers als Nebenkläger erfolgreich Revision eingelegt. Der Vater erschien auch am Montag beim erneuten Prozessauftakt im Gericht, begleitet von weiteren Angehörigen.

Im ersten Verfahren war der Angeklagte zu drei Jahren Haft wegen unerlaubten Handeltreibens mit drei Kilogramm Marihuana verurteilt worden. Er soll das Opfer in seiner Wohnung erst gewürgt und ihm dann mit einem Messer in den Rücken gestochen haben. Der 25-Jährige hatte vermutlich Rauschgift bei dem Mann kaufen wollen. Nach dem Tod des Opfers soll der Drogendealer die Leiche in drei Müllbeutel verpackt und mit Klebeband verschnürt in einem Waldstück versteckt haben.

Für den neuen Prozess vor einer anderen Hildesheimer Strafkammer sind mehrere Verhandlungstage angesetzt, das Urteil soll am 13. April gesprochen werden. (AZ: 26 Ks 17 Js 34672/13)

dpa


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