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Niedersachsen Möglicherweise K.o-Tropfen auf Studentenparty verabreicht
Nachrichten Niedersachsen Möglicherweise K.o-Tropfen auf Studentenparty verabreicht
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12:22 29.01.2018
Jemand füllt «K.O. Tropfen» in eine Bierflasche. Quelle: Nicolas Armer/Archiv
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Lüneburg

Die beiden hätten über einen stundenlangen Filmriss geklagt. Möglicherweise sei die Droge beim gemeinsamen "Vorglühen" im Studentenwohnheim in den Getränken gelandet.

Während der Party vom 13. auf den 14. Januar gab es in der Nacht mehrere Rettungseinsätze, wie zuerst die Lüneburger "Landeszeitung" berichtete. So seien vier Männer und eine Frau ins Klinikum gebracht worden. Bei einer Patientin soll es Hinweise auf Betäubungsmittel oder andere Stimulanzien gegeben haben, sie musste nach Angaben einer Ärztin intensiv-medizinisch betreut werden.

Die auch "Liquid Ecstasy" genannten K.o.-Tropfen gelten als unberechenbar. Darin enthaltene Stoffe wie Gammabutyrolacton (GBL) können als Droge stimulieren oder die Aktivitäten des Gehirns und des zentralen Nervensystems verlangsamen. Der Stoff ist deshalb auch als Vergewaltigungsdroge bekannt. Die geschmacklosen Tropfen können auf Partys leicht ins Getränk gemixt werden, warnt die Polizei regelmäßig. Opfer würden dann vergewaltigt oder ausgeraubt. Eine Überdosierung kann lebensbedrohlich werden.

dpa

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