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Geschichte

Mittelalterliche Burg ausgegraben

Niedersächsische Wissenschaftler haben im Landkreis Gifhorn die Überreste einer mehr als 1000 Jahre alten Burg ausgegraben. Dabei fand das Forscherteam von der Uni Göttingen und der TU Braunschweig Teile der hölzernen Befestigungen der Burg, sagte Grabungsleiter Felix Biermann am Donnerstag an der Grabungsstätte in Wahrenholz.

Wahrenholz. Die Burg sei rund gewesen und habe einen Radius von 40 Metern gehabt. Sie habe aus Holz und Erde bestanden.

Bischof Bernward von Hildesheim soll alten Schriften zufolge die Burg zwischen 994 und 997 erbaut haben, um unter anderem das Bistum zu schützen. Anhand des Holzes kann die Burg nun genau datiert und die historischen Aufzeichnungen können überprüft werden, sagte Biermann. "Das ist wichtig, weil die Autoren gerne fabuliert haben."

In Niedersachsen soll es laut Biermann Hunderte solcher Anlagen geben. "Das sind die Relikte sehr kriegerischer Zeiten." Die freigelegten Reste der Burg Wahrenholz wollen die Wissenschaftler schon am Freitag wieder verschließen. "Wenn wir die offen lassen würden, wäre die in kurzer Zeit zerfallen."

dpa


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