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Ausbildung

Mit speziellen Berufsagenturen gegen Jugendarbeitslosigkeit

Rund 20 Jugendliche täglich fragen mittlerweile bei der neu gegründeten Jugendberufsagentur (JBA) in Salzgitter um Rat. "Nicht nur leistungsschwächere Jugendliche werden damit gezielt an Ausbildung und Beschäftigung herangeführt", sagte Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) am Montag bei einem Besuch der Einrichtung.

Salzgitter. Die JBA in Salzgitter berät seit Mai gezielt junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren auf dem Weg zu einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz. Experten der Agentur für Arbeit, des Jobcenters und der Stadt arbeiten dabei zusammen.

Die 14 Fachkräfte der JBA unterstützen auch mit berufsvorbereitenden Maßnahmen und helfen bei Motivationslosigkeit oder Wohnungsproblemen. "Junge Menschen ohne Berufsabschluss erhalten durch funktionierende Schnittstellen passgenaue Integrationsangebote", sagte Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU).

Ziel des Projekts ist es unter anderem, die Jugendarbeitslosigkeit zu senken. Die lag in Salzgitter nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit im Oktober bei 7,9 Prozent (15- bis 25-Jährige). Insgesamt waren 5,1 Prozent der jungen Niedersachsen arbeitslos. Ähnliche Projekte wie in Salzgitter gibt es bislang landesweit in zwölf Städten und Kreisen.

dpa


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