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Ein Team aus zehn Ruderern legt sich in die Riemen der zehn Ergometer.

Ein Team aus zehn Ruderern legt sich in die Riemen der zehn Ergometer. © Ingo Wagner

Hochschulen

Mit Rudermarathon auf Schicksal von Flüchtlingen aufmerksam machen

Studenten der Bremer Jacobs University haben sich eine ungewöhnliche Aktion zur Unterstützung syrischer Flüchtlinge ausgedacht: Ein 24-stündiger Rudermarathon startete am Samstag in der Sporthalle der Hochschule.

Bremen. Bis Sonntagmittag wollen die mehr als 70 Ruderer symbolisch die Luftlinie zwischen Damaskus in Syrien und Bremen zurücklegen - 3078 Kilometer. Mit ihrer Aktion wollen sie auf das Schicksal der Flüchtlinge aus Syrien aufmerksam machen und Spenden einwerben. Immer zehn Teilnehmer rudern gleichzeitig an Rudergeräten, nach einer Stunde wird gewechselt.

"Ich werde nie in der Lage sein nachzuvollziehen, was die Flüchtlinge durchgemacht haben", sagte Cathrin Jacob-Dolan aus den USA, die an der Jacobs University Biochemie und Zellbiologie studiert. Mit der Teilnahme habe sie die Möglichkeit, ihre Unterstützung zu zeigen. Fanghng Ji aus China, Studentin der Computerwissenschaften, ist für fünf Rudereinheiten eingeteilt. "Das wird sicher anstrengend, aber wir alle wollen den Flüchtlingen helfen", sagte sie.

Die Studenten werden von Sportlern aus mehreren Bremer Ruderclubs unterstützt. Der Kapitän der Uni-Rudermannschaft, Matthias Schneider, ist sicher, dass die Strecke in der vorgesehenen Zeit absolviert wird. "Wenn nicht, rudern wir solange weiter, bis die 3078 Kilometer geschafft sind."

dpa


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