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Der Ministerpräsident von Niedersachsen, Stephan Weil (SPD).

Der Ministerpräsident von Niedersachsen, Stephan Weil (SPD). © Jens Büttner/Archiv

Konflikte

Ministerpräsident Weil hält Erdogans Vorwürfe für abwegig

Nach den Anschuldigungen des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen Deutschland hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil die Vorwürfe zurückgewiesen.

Hannover. "Die Einschätzung Erdogans halte ich schlicht für abwegig", sagte der SPD-Politiker der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" am Freitag. "Die Türkei wäre sicher dankbar, wenn sich ihre Sicherheitslage so darstellen würde wie die in Deutschland." Erdogan hatte Deutschland am Donnerstag vorgeworfen, Terroristen Unterschlupf zu bieten, statt "rassistische Übergriffe gegen Türken" zu verhindern. "Man wird sich zeitlebens an Euch erinnern, weil Ihr den Terror unterstützt habt", sagte Erdogan.

Hannovers früherer Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg (SPD), der gerade von einer Reise nach Diyarbakir und Ankara zurückgekehrt sei, beschrieb die Lage dort der Zeitung zufolge als sehr ernst. Menschen würden willkürlich verhaftet. "Die Türkei ist auf dem Weg in eine Diktatur", sagte er dem Blatt.

dpa


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