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Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Foto: Philipp von Ditfurth

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Foto: Philipp von Ditfurth

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Ministerpräsident Weil: Arbeitsplatzabbau bei VW notwendig

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat den im Rahmen des Zukunftspakts geplanten Stellenabbau bei Volkswagen als unausweichlich bezeichnet. "Die Landesregierung bedauert diesen Arbeitsplatzabbau sehr, zugleich erkennt sie die Notwendigkeit an", sagte der SPD-Politiker am Freitag.

Wolfsburg/Hannover. "Insgesamt leitet der Zukunftspakt den wohl größten Umbauprozess in der Geschichte von Volkswagen ein." Das Programm sei ein wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Zukunft. Betriebsbedingte Kündigungen seien bis 2025 ausgeschlossen worden. Die Landesregierung lege Wert darauf, dass Volkswagen ausscheidenden Leiharbeitern neue Beschäftigungsperspektiven eröffne.

Unternehmen und Betriebsrat hatten zuvor in Wolfsburg bestätigt, dass Volkswagen allein in Deutschland bis 2025 bis zu 23 000 Stellen streichen wird. Weltweit sollen bis zu 30 000 Jobs wegfallen.

VW-Aufsichtsrat Weil erklärte, die Landesregierung unterstütze den deutlichen Schwenk hin zur Elektromobilität und Digitalisierung. Das gelte vor allem für die Entscheidung, dass Wolfsburg das Zentrum der Entwicklung hin zur Elektromobilität sein werde, sagte der Politiker. Auch die anderen niedersächsischen Standorte erhielten klare Zukunftsperspektiven. Das Land Niedersachsen ist mit rund 20 Prozent VW-Großaktionär.

dpa


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